EMT – Systemische Körperintelligenz nach Etna Marx
24-monatige professionelle Ausbildung
18 Module · 36 Ausbildungstage · persönliche Entwicklung · professionelle Qualifikation · Praxis · Supervision · Zertifizierung
Die EMT Ausbildung basiert auf EMT – Etna Marx Transformation – Systemische Körperintelligenz nach Etna Marx.
EMT verbindet langjährig entwickelte systemisch-energetische Prozessarbeit mit der bewussten Einbeziehung von Körperintelligenz und autonomem Nervensystem.
Der Mensch wird dabei als Ganzes betrachtet: Körper, Nervensystem, Gefühle, Gedanken, biografische Erfahrungen, familiäre Prägungen, transgenerationale Dynamiken, Beziehungen und energetische Zusammenhänge wirken nicht isoliert voneinander, sondern als miteinander verbundenes System.
Die besondere Weiterentwicklung von EMT liegt darin, systemische Erkenntnisse mit den unmittelbaren Reaktionen des Körpers und des autonomen Nervensystems zu verbinden.
So entsteht eine Prozessarbeit, die Wahrnehmung, Klärung, Regulation, Integration und neue innere Ordnung miteinander verbindet.
Ziel der EMT Ausbildung
Die 24-monatige Ausbildung qualifiziert die Teilnehmenden dazu, EMT nach Etna Marx eigenständig und professionell in ihrer Arbeit mit Menschen anzuwenden.
Sie lernen, einen Menschen in seiner Vielschichtigkeit wahrzunehmen, die wesentliche Prozessebene zu erkennen und unterschiedliche Ebenen professionell miteinander zu verbinden.
Nach Abschluss der Ausbildung sollen die Teilnehmenden insbesondere in der Lage sein:
- Körperreaktionen und Bewegungen des autonomen Nervensystems differenziert wahrzunehmen und die Körperintelligenz unmittelbar in die Prozessarbeit einzubeziehen
- präzise EMT-Fragestellungen zu entwickeln
- lokale und systemische Aktivität zu unterscheiden sowie Fokus und Systemerweiterung situationsgerecht einzusetzen
- biografische Prägungen, familiäre Konditionierungen und innere Anteile zu erkennen und einzubeziehen
- familiär-systemische und transgenerationale Dynamiken wahrzunehmen und geeignete systemische und transgenerationale Lösungsmethoden einzusetzen
- energetische Resonanzen und Zusammenhänge einzubeziehen
- unterschiedliche Prozessebenen sicher zu unterscheiden und die jeweils angemessene Arbeitsweise auszuwählen
- vollständige Prozesse eigenständig zu begleiten und Klärung, Regulation, neue Ordnung und Integration professionell zu führen
- eigene Resonanzen von den Prozessen des Gegenübers zu unterscheiden
Die Ausbildung verbindet dabei eigene Entwicklung, fundierte Methodenkompetenz und professionelle Prozessführung.
Was ist EMT?
Im Mittelpunkt von EMT steht die Körperintelligenz.
Neben dem gesprochenen Anliegen wird wahrgenommen, wie Körper und autonomes Nervensystem auf ein Thema reagieren:
- Wo und wie zeigt sich Aktivität?
- Wie verändern sich Spannung, Atem, Enge oder Weite?
- Bleibt die Reaktion lokal oder wird sie systemisch?
- Braucht der Prozess Fokus oder Erweiterung?
- Welche Prozessebene zeigt sich?
Körperliche Reaktionen werden nicht vorschnell interpretiert. Sie dienen als unmittelbare Orientierung innerhalb des Prozesses.
EMT arbeitet auf miteinander verbundenen Ebenen:
- autonomes Nervensystem, Körperintelligenz und Körperwahrnehmung
- emotionale und mentale Reaktionsmuster
- biografische Prägungen und familiäre Konditionierungen
- innere Anteile
- familiär-systemische und transgenerationale Dynamiken
- energetische Resonanzen
- Grenzen, Verantwortung, Zugehörigkeit und Ordnung
- Geben und Nehmen
- Selbstführung und Gestaltung des eigenen Lebens
Das autonome Nervensystem und die Körperintelligenz bilden die zentrale EMT-Achse, die sich durch alle Ebenen der Arbeit zieht.
Die Weiterentwicklung durch EMT
Systemische Aufstellungsarbeit, transgenerationale Lösungsmethoden, die Arbeit mit inneren Anteilen sowie systemisch-energetische Prozessbegleitung bilden seit vielen Jahren ein wesentliches Fundament meiner Arbeit.
Mit EMT habe ich diese Arbeit um die bewusste Einbeziehung von Körperintelligenz und autonomem Nervensystem erweitert.
Dadurch erweitert sich auch die systemische Fragestellung.
Es geht nicht allein darum:
Was wirkt in diesem System?
Sondern ebenso:
Wie zeigt sich dieses Geschehen heute im Körper und im autonomen Nervensystem – und was braucht das gesamte System, damit eine neue Ordnung entstehen kann?
EMT verbindet damit:
Wahrnehmen · Erkennen · Klären · Regulieren · Integrieren
Lang anhaltender Stress und traumatische Erfahrungen können sich als anhaltende Reaktions-, Schutz- und Spannungsmuster im autonomen Nervensystem einprägen und dort weiterwirken, auch wenn das ursprüngliche Geschehen längst vergangen ist.
Deshalb reicht eine rein kognitive oder systemisch-energetische Klärung nicht aus, wenn diese Muster im autonomen Nervensystem weiterhin wirksam sind.
EMT bezieht deshalb Körperintelligenz und autonomes Nervensystem unmittelbar in die Prozessarbeit ein, damit Klärung auch dort stattfinden kann, wo Erfahrungen körperlich und autonom organisiert sind.
Neurophysiologische und neurobiologische Grundlagen
Die EMT-Ausbildung ist keine medizinische oder wissenschaftliche Ausbildung.
Sie vermittelt jedoch ausgewählte neurophysiologische und neurobiologische Grundlagen, die für das Verständnis körperlicher und autonomer Prozesse relevant sind.
Dazu gehören unter anderem:
- autonomes bzw. vegetatives Nervensystem mit Sympathikus, Parasympathikus und Vagusnerv
- Aktivierungs-, Stress- und Regulationsprozesse sowie Sicherheits- und Kontextsignale
- HPA-Achse und neurobiologische Stressreaktionen
- Neuroplastizität und Entwicklung neuer Regulationsmöglichkeiten
- Interozeption und bewusste Körperwahrnehmung
- Amygdala, Hippocampus und präfrontaler Cortex als Orientierungsmodelle
- Mechanorezeption, bewusster Körperkontakt und C-taktile Afferenzen
- Top-down-Regulation sowie lokale und systemische Regulation
Die Fachsprache dient der professionellen Einordnung. Im Mittelpunkt bleiben die unmittelbare Wahrnehmung und die praktische Prozessarbeit.
Für wen ist die Ausbildung gedacht?
Die Ausbildung richtet sich insbesondere an:
- Coaches
- Berater:innen
- Therapeut:innen
- Führungskräfte
- Unternehmer:innen
- Menschen mit professioneller Verantwortung
- erfahrene Begleiter:innen von Entwicklungs- und Veränderungsprozessen
Sie richtet sich an Menschen, die ihre bisherige Kompetenz um einen tiefgehenden systemisch-energetischen und körperorientierten Ansatz erweitern möchten.
Die Ausbildung ist zugleich ein intensiver eigener Entwicklungsweg. Wer andere Menschen professionell begleitet, braucht die Fähigkeit, eigene Prägungen, Resonanzen und Reaktionen klar von den Prozessen des Gegenübers zu unterscheiden.
Drei Entwicklungsstränge über 24 Monate
Die Ausbildung verbindet von Beginn an drei Entwicklungsstränge:
1. Eigene Klärung und persönliche Entwicklung
Die Teilnehmenden arbeiten kontinuierlich mit ihrem eigenen System:
- Familiensystem
- biografische Prägungen und familiäre Konditionierungen
- inneres Kind
- transgenerationale Dynamiken
- Grenzen und Verantwortung
- Geben und Nehmen
- autonome Stress- und Schutzreaktionen
- Körperwahrnehmung
- eigene und fremde Energie
- Selbstführung und innere Ordnung
2. Methodenkompetenz und Prozessverständnis
Die Teilnehmenden lernen, die verschiedenen Ebenen von EMT zu verstehen, zu unterscheiden und miteinander zu verbinden. Sie entwickeln die Fähigkeit, Körperreaktionen und Prozessebenen präzise wahrzunehmen und daraus die jeweils angemessene Vorgehensweise abzuleiten.
3. Professionelle Prozessführung
Die Teilnehmenden entwickeln ihre Kompetenz in der eigenständigen Begleitung von Prozessen Schritt für Schritt:
Selbsterfahrung → Partnerarbeit → angeleitete Prozessführung → eigene Fallarbeit → Supervision → eigenständige professionelle Begleitung
Die 18 Ausbildungsmodule
Modul 1 – Grundlagen von EMT und das autonome Nervensystem
Grundlagen von EMT
Das erste Modul vermittelt das Fundament der Methode. Die Teilnehmenden lernen, den Menschen als zusammenhängendes körperliches, autonomes, systemisches und energetisches Geschehen wahrzunehmen.
Inhalte:
- Grundverständnis von EMT nach Etna Marx
- Körperintelligenz
- Verbindung von Körper, Nervensystem, Emotion und Denken
- systemisch-energetisches Menschenbild
- Ursache und Wirkung
- Resonanz und Ordnung
- Verantwortung und Selbstführung
- erste eigene EMT-Prozesse
Das autonome Nervensystem
Das autonome Nervensystem bildet eine tragende Achse von EMT. Die Teilnehmenden lernen, Aktivierungs-, Schutz- und Regulationsbewegungen wahrzunehmen und in die Prozessarbeit einzubeziehen.
Inhalte:
- autonomes bzw. vegetatives Nervensystem
- Sympathikus, Parasympathikus und Vagusnerv
- Aktivierung, Regulation und Regeneration
- Stress- und Schutzreaktionen
- körperliche Sicherheits- und Orientierungssignale
- Nervensystem und Beziehung
- praktische Regulationsarbeit
Stresssystem, HPA-Achse und Neuroplastizität
Dieser Abschnitt vermittelt einen verständlichen fachlichen Bezugsrahmen dafür, wie Stressreaktionen entstehen, sich festigen und verändern können.
Inhalte:
- HPA-Achse und neurobiologische Stressreaktion
- Hypothalamus, Hypophyse und Nebennieren
- Cortisol und wiederholte Stressaktivierung
- Sensibilisierung und anhaltende Reaktionsmuster
- Neuroplastizität
- Amygdala, Hippocampus und präfrontaler Cortex
- Bedeutung von Kontext und gegenwärtiger Wahrnehmung
- Entwicklung neuer Regulationsmöglichkeiten
Modul 2 – Interozeption, Körperintelligenz und EMT-Prozesslogik
Interozeption und Körperintelligenz
Die bewusste Wahrnehmung innerer körperlicher Zustände ist eine wesentliche Grundlage von EMT. Die Teilnehmenden lernen, feine Veränderungen wahrzunehmen und als Prozessinformation zu nutzen.
Inhalte:
- Interozeption und bewusste Wahrnehmung innerer Körperzustände
- Spannung und Entspannung
- Druck, Wärme, Kälte, Kribbeln und Pulsieren
- Enge und Weite
- Veränderungen von Atem und Körpertonus
- Wahrnehmung ohne vorschnelle Interpretation
- Körperintelligenz als Orientierung im Prozess
Kontakt, Berührung und körperliche Regulation
Bewusster Kontakt kann Wahrnehmung, Orientierung und Regulation unterstützen. Berührung wird innerhalb von EMT entsprechend der jeweiligen Prozessbewegung eingesetzt.
Inhalte:
- bewusster Handkontakt
- Mechanorezeption
- C-taktile Afferenzen als fachlicher Bezugsrahmen
- lokale Körperwahrnehmung
- tragende Körperstrukturen, Schwerkraft und Orientierung
- Erweiterung des Wahrnehmungsfeldes
- Verbindung von Kontakt und autonomer Regulation
EMT-Prozesslogik und Entscheidungslandkarte
Die Teilnehmenden lernen, aus der tatsächlichen Körperreaktion den nächsten sinnvollen Prozessschritt abzuleiten.
Zentrale Orientierung:
Wo liegt die Hauptaktivität? Ist sie lokal oder systemisch? Wird das Feld enger oder weiter? Braucht es Fokus oder Erweiterung?
Die EMT-Entscheidungslandkarte unterscheidet unter anderem:
- lokale Spannung → fokussieren
- mechanische Regulation → verteilen
- emotionale Aktivierung → koppeln und integrieren
- Überaktivierung → Fläche, Orientierung und Schwerkraft einbeziehen
- Regulation und Weichheit → Integration zulassen
Weitere Inhalte:
- Top-down-Regulation
- lokale und systemische Regulation
- Fokus und Systemerweiterung
- Sicherheits- und Kontextsignale
- Veränderungen des Wahrnehmungsfeldes
- nächste Prozessbewegung aus der tatsächlichen Reaktion ableiten
Ziel ist keine starre Technik, sondern eine präzise, bewegliche und körperintelligente Prozessführung.
Modul 3 – Biografische Prägungen, familiäre Konditionierungen und systemische Ordnungen
Biografische Prägungen und familiäre Konditionierungen
Frühe Erfahrungen können Wahrnehmung, Beziehungen, Verhalten und autonome Reaktionsweisen prägen. Die Teilnehmenden lernen, diese Zusammenhänge im gegenwärtigen Erleben zu erkennen und die Reaktionen von Körper und Nervensystem einzubeziehen.
Inhalte:
- frühe Erfahrungen und Prägungen
- familiäre Konditionierungen
- Anpassungs- und Schutzbewegungen
- Bindung und Zugehörigkeit
- Grenzen und Abgrenzung
- Leistung und Anerkennung
- Verantwortung und Überverantwortung
- Verbindung früher Prägungen mit gegenwärtigen körperlichen und autonomen Reaktionen
Familiensystem und systemische Ordnungen
Der Mensch wird als Teil eines größeren Beziehungssystems betrachtet. Die Teilnehmenden lernen, familiäre Dynamiken zu erkennen und wahrzunehmen, wie diese im gegenwärtigen Erleben, im Körper und im autonomen Nervensystem wirksam werden.
Inhalte:
- Herkunftssystem
- Zugehörigkeit
- Platz und Ordnung
- Bindungen und Loyalitäten
- Verstrickungen
- Grenzen und Verantwortung
- Geben und Nehmen
- wiederkehrende familiäre Dynamiken
- Verbindung von Familiensystem, Körperintelligenz und Nervensystem
Modul 4 – Systemische Aufstellungsarbeit I: Systemische Anamnese und Grundlagen
Eine wesentliche Grundlage der Aufstellungsarbeit ist die genaue Erfassung des Familiensystems. Die Teilnehmenden lernen, eine systemische Anamnese zu erstellen und das Familiensystem grafisch abzubilden.
In dieser Darstellung werden häufig bereits zentrale Dynamiken, Wiederholungsmuster und Zusammenhänge sichtbar. Sie bildet eine wichtige Grundlage dafür, den Ausgangspunkt und die weitere Prozessrichtung der Aufstellungsarbeit zu bestimmen.
Inhalte:
- Anliegen und Auftrag
- systemische Anamnese und grafische Erfassung des Familiensystems
- relevante familiäre Ereignisse, Erkrankungen und Schicksale
- zentrale Dynamiken, Wiederholungsmuster und Zusammenhänge erkennen
- wesentliche familiäre Linien und Verdichtungen wahrnehmen
- Ausgangspunkt und erste Prozessrichtung der Aufstellung ableiten
- Grundlagen und Aufbau einer systemischen Aufstellung
- Repräsentation
- Wahrnehmung im Feld
- systemische Ordnungen
- Bindungen und Loyalitäten
- Körper- und Nervensystemreaktionen während einer Aufstellung
- eigene Aufstellungserfahrung
Modul 5 – Systemische Aufstellungsarbeit II: Dynamiken und Lösungsarbeit
Im zweiten Aufstellungsmodul steht die praktische Arbeit mit den sichtbar gewordenen systemischen Dynamiken im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden lernen, Aufstellungsprozesse zu verfolgen, Verstrickungen zu erkennen und Lösungsbewegungen aus dem tatsächlichen Geschehen heraus zu entwickeln.
Inhalte:
- praktische Arbeit mit systemischen Aufstellungen
- Bindungen, Loyalitäten und Verstrickungen
- wiederkehrende familiäre Dynamiken
- Partnerschaft und Familie
- Zugehörigkeit, Platz und Ordnung
- Grenzen und Verantwortung
- Geben und Nehmen
- systemische Bewegungen und Lösungsbewegungen
- Verstrickungen lösen
- kraftvolle Rituale als Bestandteil der Lösungsarbeit
- Körperintelligenz als Orientierung im Aufstellungsprozess
- Körper- und Nervensystemreaktionen wahrnehmen und einbeziehen
- EMT zur Regulation und Integration
- angeleitete praktische Aufstellungsarbeit
Modul 6 – Systemische Aufstellungsarbeit III: Erste eigene Prozessführung unter Begleitung
Im dritten Aufstellungsmodul übernehmen die Teilnehmenden erstmals selbst die Führung vollständiger Aufstellungen. In meinem Beisein und unter meiner direkten Begleitung führen sie den Ablauf vom Anliegen über die Aufstellungsbewegung bis zu Lösung und Integration selbst durch und sammeln erste praktische Erfahrungen in der Aufstellungsleitung.
Inhalte:
- Vorbereitung und Durchführung einer Aufstellung unter Begleitung
- systemische Anamnese als Grundlage der Prozessentscheidung nutzen
- zentrale Dynamiken und Verstrickungen erfassen
- den Ausgangspunkt einer Aufstellung bestimmen
- Prozessbewegungen wahrnehmen und daraus weitere Schritte ableiten
- geeignete Lösungsbewegungen entwickeln
- karmische Verstrickungen erkennen und lösen
- gezielter Einsatz kraftvoller Lösungsrituale
- Körperintelligenz und autonomes Nervensystem als durchgehende Orientierung
- EMT zur Regulation und Integration
- Abschluss und Integration einer Aufstellung erkennen
- erste eigene Aufstellungsleitung in meinem Beisein
- Reflexion und Supervision
Modul 7 – Transgenerationale Dynamiken und karmische Verstrickungen
Im siebten Modul erweitert sich der Blick über das unmittelbare Familiensystem hinaus auf die Großelterngeneration und weitere relevante Personen und Dynamiken innerhalb des erweiterten Familiensystems.
Die Teilnehmenden lernen, transgenerationale Zusammenhänge und karmische Verstrickungen zu erkennen und lösungsorientiert zu bearbeiten.
Inhalte:
- Großeltern und ihre Bedeutung im Familiensystem
- weitere relevante Personen der erweiterten Familie
- transgenerationale Dynamiken
- generationenübergreifende Bindungen und Verstrickungen
- wiederkehrende familiäre Schicksale und Muster
- übernommene Themen und Aufgaben
- karmische Verstrickungen erkennen und mit kraftvollen Ritualen lösen
- Zugehörigkeit, Würdigung und Ordnung
- Eigenes und Übernommenes unterscheiden
- Körper- und Nervensystemreaktionen im Lösungsprozess
- praktische transgenerationale Prozessarbeit
Modul 8 – Ahnenlinien und transgenerationale Lösungsmethoden
Aufbauend auf Modul 7 erweitert sich die Arbeit auf die gesamte Ahnenlinie.
Die Teilnehmenden lernen, generationenübergreifende Dynamiken über viele Generationen hinweg wahrzunehmen und die Ahnenlinien bis zur Urmutter und zum Urvater zu betrachten und zu klären.
Inhalte:
- Arbeit mit der mütterlichen und väterlichen Ahnenlinie
- generationenübergreifende Dynamiken und Wiederholungsmuster
- Arbeit durch die Ahnenlinien bis zur Urmutter und zum Urvater
- übernommene Bindungen, Aufgaben und Schicksale
- transgenerationale Verstrickungen erkennen und lösen
- kraftvolle Rituale in der Ahnenarbeit
- Ordnung und Zugehörigkeit über die Generationen
- Würdigung der Ahnen und Rückkehr in die eigene Ordnung
- Verbindung von Ahnenarbeit und Aufstellungsarbeit
- Körperintelligenz und autonomes Nervensystem im Integrationsprozess
- praktische Prozessarbeit und Integration
Modul 9 – Frühe Prägungen, kindliche Erfahrungsmuster und inneres Kind
Frühe Erfahrungen können im gegenwärtigen Leben weiterhin in Gefühlen, Verhaltensweisen, Beziehungen sowie körperlichen und autonomen Reaktionen wirksam sein.
Die Teilnehmenden lernen, den Zugang zum inneren Kind mit Körperwahrnehmung und autonomem Nervensystem zu verbinden und frühe Prägungen in ihrer heutigen Wirkung zu erkennen und zu klären.
Inhalte:
- frühe kindliche Erfahrungen und Prägungen
- Arbeit mit dem inneren Kind
- kindliche Schutz- und Anpassungsbewegungen
- Gefühle, Bedürfnisse und Erfahrungen des inneren Kindes
- Zusammenhang zwischen früher Erfahrung und gegenwärtiger Reaktion
- Körperreaktionen als Zugang
- Würdigung und Annahme
- Klärung und Integration
- erwachsene Selbstführung
- Regulation über Körperintelligenz und autonomes Nervensystem
- eigene Prozessarbeit
Modul 10 – Schattenanteile: Bewusstwerdung und Annäherung
Schattenanteile sind eigene Seiten, Gefühle, Bedürfnisse, Kräfte und Möglichkeiten, die verdrängt, abgelehnt oder aus dem bewussten Selbstbild ausgeschlossen wurden und dadurch unbewusst weiterwirken können.
Die Teilnehmenden lernen die Grundlagen der Schattenarbeit kennen und beginnen, sich den eigenen unbewussten und verdrängten Seiten achtsam anzunähern und sie zunehmend ins Bewusstsein zu bringen.
Inhalte:
- Grundlagen der Schattenarbeit
- unbewusste und verdrängte Schattenanteile
- abgelehnte eigene Seiten, Gefühle und Bedürfnisse
- verdrängte Kräfte und Möglichkeiten
- Entstehung von Ablehnung und innerer Abspaltung
- Projektion und Resonanz
- eigene Schattenbewegungen wahrnehmen
- Körperreaktionen als Zugang
- erste eigene Prozessarbeit
Modul 11 – Schattenarbeit: Vertiefung und Integration
Das zweite Schattenmodul vertieft die bisherige Arbeit. Die Teilnehmenden lernen, auch stärker verdrängte Schattenanteile wahrzunehmen, ihre ursprünglichen Zusammenhänge zu erkennen und sie zunehmend in das eigene Bewusstsein und die eigene Ganzheit zu integrieren.
Inhalte:
- Vertiefung der Schattenarbeit
- stärker verdrängte und abgelehnte Schattenanteile
- unbewusste Gefühle, Bedürfnisse, Kräfte und Möglichkeiten
- Projektionen und Resonanzen erkennen
- Zusammenhänge und ursprüngliche Prägungen verstehen
- Widerstände und Schutzbewegungen wahrnehmen
- Würdigung und Annahme
- Körperintelligenz und autonome Reaktionen im Prozess
- Integration verdrängter eigener Seiten
- intensive eigene Prozessarbeit
Modul 12 – Annahme, Selbstvergebung, Frieden und Selbstliebe
Aufbauend auf der Schattenarbeit steht in diesem Modul die weitere Integration im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden lernen, mit den sichtbar gewordenen eigenen Seiten in Annahme und Frieden zu kommen.
Selbstvergebung, Würdigung und Integration ermöglichen eine tiefere Selbstannahme und bilden die Grundlage für gelebte Selbstliebe.
Inhalte:
- Nacharbeit und Integration der Schattenarbeit
- Annahme der eigenen Schattenanteile
- Selbstvergebung
- Würdigung der eigenen Geschichte und Entwicklung
- Frieden mit den eigenen Anteilen
- innere Ganzheit
- Selbstannahme
- Selbstliebe
- Körperintelligenz im Integrationsprozess
- Regulation und neue innere Ordnung
- eigene Prozessarbeit
Modul 13 – Energie, Resonanz, Grenzen, Geben und Nehmen und Erfolg
Dieses Modul verbindet die energetische Dimension von EMT mit der eigenen Gestaltungskraft. Die Teilnehmenden lernen wahrzunehmen, was zum eigenen System gehört, klare Grenzen zu entwickeln und Geben, Nehmen und Empfangen in eine stimmige Ordnung zu bringen.
Darauf aufbauend richtet sich der Blick auf eigenen Wert, Sichtbarkeit, Wertschöpfung und Erfolg.
Inhalte:
- eigene und fremde Energie
- Resonanz und energetische Bindungen
- Grenzen und Verantwortung
- Geben und Nehmen
- Empfangen und Annehmen
- Energiefluss und eigene Ordnung
- eigener Wert und Selbstwert
- eigene Größe und Sichtbarkeit
- Wert und Wertschöpfung
- innere Erlaubnis für Erfolg
- Erfolg und Selbstführung
- Wirkung und Verantwortung
- Körperreaktionen auf Empfangen, Sichtbarkeit und Erfolg
- praktische Prozessarbeit und Integration
Modul 14 – Prozessebenen erkennen und verbinden
Dieses Modul führt die verschiedenen Ebenen von EMT zusammen.
Die zentrale Kompetenz lautet:
Was zeigt sich tatsächlich – und was braucht dieser Prozess jetzt?
Die Teilnehmenden lernen zu unterscheiden zwischen:
- autonomer und körperlicher Ebene
- biografischen Prägungen
- innerem Kind
- Familiensystem
- transgenerationalen Dynamiken
- energetischer Ebene
- gegenwärtiger Lebens- und Beziehungssituation
Sie lernen zu erkennen, welche Prozessebene im Vordergrund steht und ob es unmittelbar EMT, Aufstellungsarbeit, transgenerationale Arbeit, Arbeit mit dem inneren Kind oder eine Verbindung mehrerer Ebenen braucht.
Körperintelligenz und autonomes Nervensystem bleiben dabei die durchgehende Orientierung.
Modul 15 – Professionelle EMT-Prozessführung
Die bisher erworbenen Kompetenzen werden zu einer umfassenden professionellen Prozessführung verbunden.
Inhalte:
- Auftrag präzise erfassen
- Prozess eröffnen
- Körperintelligenz direkt ansprechen
- Körper- und Nervensystemreaktionen wahrnehmen
- klare EMT-Fragestellungen entwickeln
- Folgefragen aus der tatsächlichen Reaktion ableiten
- lokale und systemische Aktivität unterscheiden
- Fokus und Systemerweiterung gezielt einsetzen
- Prozessebenen erkennen und verbinden
- Wendepunkte wahrnehmen
- Prozesse in ihrem natürlichen Verlauf begleiten
- Lösung, Regulation und Integration
- Abschluss erkennen
Modul 16 – EMT in Führung, Unternehmertum, Coaching, Beratung und Therapie
EMT wird auf unterschiedliche professionelle Kontexte übertragen. Gerade bei Menschen mit hoher Verantwortung können berufliche Themen mit persönlichen, familiären und autonomen Reaktionsmustern verbunden sein.
Mögliche Themenfelder:
- Führung und Selbstführung
- Verantwortung und Autorität
- Macht über das eigene Leben
- Entscheidungsfähigkeit
- Souveränität unter Druck
- Klarheit in herausfordernden Situationen
- Stabilität und Regulation
- Grenzen
- Beziehungen und Kommunikation
- Geben und Nehmen
- Wert und Wertschöpfung
- wiederkehrende berufliche Muster
- Präsenz und Handlungsfähigkeit
Die Anwendung erfolgt jeweils innerhalb der eigenen professionellen Qualifikation.
Modul 17 – Praxis und Fallarbeit
In diesem Modul steht die praktische Anwendung der bisher erworbenen Kompetenzen im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden verbinden Körperintelligenz, autonomes Nervensystem und die unterschiedlichen systemisch-energetischen Ebenen in der Arbeit mit vollständigen Prozessen und konkreten Fällen.
Inhalte:
- vollständige EMT-Prozesse
- praktische Fallarbeit
- komplexere Prozessverläufe
- Methodenauswahl und Verbindung verschiedener Prozessebenen
- systemische Aufstellungsarbeit
- transgenerationale Prozessarbeit
- Arbeit mit dem inneren Kind
- autonomes Nervensystem und Körperintelligenz
- eigene Resonanzen und blinde Stellen wahrnehmen
- Fallbesprechungen
- Supervision
- Reflexion und Weiterentwicklung der eigenen Prozessführung
Modul 18 – Integration, Supervision und Abschluss
Das Abschlussmodul führt die während der Ausbildung entwickelten persönlichen, methodischen und professionellen Kompetenzen zusammen.
Die Teilnehmenden reflektieren ihren eigenen Entwicklungsweg, vertiefen ihre Prozessführung anhand praktischer Fälle und verbinden die unterschiedlichen Ebenen von EMT zu einer stimmigen eigenen Arbeitsweise.
Inhalte:
- Integration der verschiedenen EMT-Ebenen
- Verbindung von Körperintelligenz, autonomem Nervensystem und systemisch-energetischer Arbeit
- Reflexion des eigenen Entwicklungsweges
- abschließende Fallarbeit
- Supervision eigener Prozesse und Fallverläufe
- eigene Resonanzen und blinde Stellen
- Sicherheit in Auftrag, Prozessführung und Methodenauswahl weiterentwickeln
- Klärung offener fachlicher und methodischer Fragen
- Integration der eigenen professionellen Rolle
- Abschluss der Ausbildung und Ausblick auf die weitere EMT-Praxis
Zertifizierung und Weiterentwicklung
EMT ist als lebendiges und sich weiterentwickelndes System angelegt.
Neue Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Verbindung von Körperintelligenz, autonomem Nervensystem und systemisch-energetischer Arbeit können die Methodik kontinuierlich weiter präzisieren.
Deshalb ist vorgesehen:
Grundausbildung → Zertifizierung → jährliche Weiterbildung und Rezertifizierung
Damit bleiben zertifizierte EMT-Anwender:innen mit dem aktuellen Entwicklungsstand von EMT nach Etna Marx verbunden.
Die kontinuierliche Weiterbildung dient der Qualitätssicherung, methodischen Klarheit und professionellen Weiterentwicklung.
Organisatorischer Rahmen
Dauer: 24 Monate
Umfang: 18 Module · 36 Ausbildungstage
Ausbildungszeit: ca. 6 Stunden pro Ausbildungstag
Beginn: Februar 2027
Format: Hybrid – Präsenz in Bingen am Rhein und Online-Anteile
Mindestteilnehmerzahl: 6 Personen
Maximalteilnehmerzahl: 12 Personen
Ausbildungsgebühr
Gruppenausbildung: 21.600 € zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer
Zahlungsweise:
24 monatliche Raten à 900 € zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer
oder
20.952 € zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer bei Einmalzahlung vor Ausbildungsbeginn, entsprechend 3 % Preisnachlass.
Einzelausbildung: 54.000 € zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer
Nicht enthalten sind Anreise, Übernachtung und Verpflegung.
Teilnahmevoraussetzungen
Berufliche Erfahrung in Führung, Coaching, Beratung, Therapie oder vergleichbarer professioneller Arbeit mit Menschen.
Zertifizierung
Voraussetzung für die Zertifizierung ist der erfolgreiche Abschluss der vorgesehenen Ausbildungs-, Praxis- und Supervisionsanteile.
Die Zertifizierung wird durch jährliche Weiterbildung und Rezertifizierung auf dem aktuellen Entwicklungsstand von EMT gehalten.
Bewerbung und Anmeldung
Bewerbungs- und Anmeldeschluss: 15. Januar 2027
Die Aufnahme in die Ausbildung erfolgt nach einer schriftlichen Bewerbung mit Angaben zum beruflichen Hintergrund und zur Motivation sowie einem persönlichen Aufnahmegespräch mit Etna Marx.
Nach erfolgreicher Aufnahme erfolgt die verbindliche Anmeldung zur Ausbildung.
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